Schüler-Säbellehrgang der baden-württembergischen Fechtverbände im Fechtzentrum Heidenheim

Über 50 Säbelfechterinnen und Säbelfechter der Altersklasse Schüler (10 bis 11 Jahre) aus ganz Baden-Württemberg fanden sich in der Faschingswoche im Fechtzentrum Heidenheim ein, um beim ersten elektrischen Schüler-Säbellehrgang der ARGE Fechten Baden-Württemberg teilzunehmen.

Der Deutsche Fechterbund (DFB) hat vorgeschlagen, dass die Landesfechtverbände in den Schülerjahrgängen das Säbelfechten nicht mehr manuell, sondern elektrisch stattfinden lassen sollen. Damit will der DFB den Anschluss an internationale Entwicklungen halten. Die Umsetzung dieses Vorschlages liegt aber in der Hoheit der Landesverbände, und so haben sich die baden-württembergischen Fechtverbände dazu entschlossen, diesen Vorschlag in die Tat umzusetzen und im Rahmen der ARGE Fechten Baden-Württemberg einen Schüler-Säbellehrgang im Fechtzentrum Heidenheim unter Leitung des Ex-Bundestrainers und Landestrainers des Württembergischen Fechterbundes, Joachim Rieg, initiiert. Rieg zeigte sich sehr erfreut über diesen Lehrgang: „Diese Lehrgänge sind die Zukunft. Nur wenn wir schon mit den Schülern international mithalten können, werden wir in den oberen Altersklassen der Junioren und Aktiven wieder um WM-Medaillen mitfechten können.“ Über 50 Sportlerinnen und Sportler aus dem Verbandsgebiet der ARGE, das den nordbadischen, südbadischen und württembergischen Raum umfasst, haben an diesem Lehrgang teilgenommen. „Diese Resonanz zeigt, dass bei den Schülern Bedarf an elektrischem Säbelfechten besteht“, folgert Joachim Rieg und freut sich, dass die Organisation des Lehrgangs so reibungslos funktioniert habe. „Die ARGE ist für den Fechtsport in Baden-Württemberg sehr wichtig geworden. Die Verbände im Land müssen eng zusammen arbeiten, um die dominante Stellung im Deutschen Fechterbund halten zu können.“ Die Organisation des Lehrganges lag in den Händen von Leistungssportkoordinator Markus Hartelt. „Einen solchen Lehrgang zu organisieren ist nicht einfach, aber wir haben es geschafft“, freut sich Hartelt. „Die Jugendherberge in Heidenheim konnte die Unterkunft und Verpflegung gewährleisten. Auch das Aquarena-Restaurant hat uns sehr geholfen. Ohne diese infrastrukturelle Unterstützung wäre der Lehrgang nicht zu realisieren gewesen.“
Auch Ulrich Eifler, der die nordbadische Delegation als verantwortlicher Trainer begleitete, zeigte sich sehr erfreut über den Lehrgang: „Es ist wichtig, dass die Kinder viele verschiedene Trainingspartner bekommen und sich so optimal fechterisch entwickeln.“
Auch wenn die Kinder auf Faschingsparties und Umzüge verzichten mussten, so kam doch ein bisschen Karnevalsflair ins Fechtzentrum, als am Faschingsdienstag die Gebäcklieferung der Bäckerei Gnaier im Fechtzentrum eintraf. Auch einen Besuch im Aquarena-Schwimmbad ließen sich die Sportlerinnen und Sportler nicht nehmen und halten so den Lehrgang in Heidenheim in guter Erinnerung.